Geschäftsentwicklung in der Reisebürobranche: Talsohle und Aufbruchstimmung 2009/2010

tl_files/taa/newsletter/Newsletter 32/NL32S03_Kasten 1.JPGDie Krisenentwicklung, die im Herbst 2008 begann, hat pünktlich nach einem Jahr ihren Tiefpunkt erreicht. Bereits im Oktober 2009, spätestens jedoch im November sank die Geschäftsentwicklung nicht mehr weiter gegenüber dem Vorjahr. Im Gegenteil, zum Jahresende rutscht diese nochmals ins Positive. Ein Lichtblick nach einer steilen Abwärtsphase. Bis zu zwölf Prozent ging der Umsatz im Businessbereich zurück, nicht zuletzt durch die erheblichen Einschränkungen, die durch eine Senkung der Durchschnittsflugpreise sichtbar wurden. Um über 50 Euro ist der durchschnittliche Preis eines Flugtickets auf 517 Euro abgesunken. Nicht berücksichtigt sind darin die Aufschläge, die Reisebüros für Vorzugspreisentgelte in Höhe von etwa 13 Euro pro Ticket kassierten.

 

Es ist auch zu beobachten, dass es keine weitere Rückentwicklung mehr im Serviceentgeltbereich gibt. Reisebüros können ihre Umsatz-Erlös-Situation im Vergleich zu Zeiten der Provisionsvergabe daher stabil halten.

 

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Der Aufwärtstrend spiegelt sich auch in den Buchungszahlen für das kommende Geschäfts- und Reisejahr wider. Bleibt zu hoffen, dass dieser Trend anhält und dass die Reisebürokunden im Gegensatz zum letzten Jahr ihren Urlaub langfristiger planen und buchen, damit auch der Reisebürounternehmer wieder eine gewisse Planungssicherheit erhält.

Dreijahresvergleich

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