Forecast - haben sich die Prognosen bewahrheitet?

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Auf Basis der bislang vorliegenden Zahlen hat sich aus buchhalterischer Sicht (die Umsätze sind dem jeweiligen Reisemonat zugeordnet) auch bis Ende September keine Besserung ergeben. Da die Sommerferien nun miterfasst sind, lässt sich auch ein Forecast bis zum Jahresende wagen. Im Businessbereich werden die Flugumsätze bis zu 25 Prozent hinter dem Vorjahr liegen, das gilt jedoch nur für die Umsätze. Der Rückgang der Stückzahlen wird – wie auch schon im Newsletter No. 28 festgestellt – circa zehn Prozent betragen. Der Grund ist die erhebliche Reduzierung der Flugkosten durch ein sparsames Verhalten und striktere Vorgaben in den Reiserichtlinien der Businesskunden. Insgesamt verfestigt sich also unsere Prognose vom Juni.

 

Wie sind die Aussichten bis zum Jahresende?

 

Im Pauschalreiseverkehr muss nach dem bisherigen Umsatz mit einem Rückgang von mindestens fünf Prozent gerechnet werden. Die Gespräche mit Experten weisen auf einen derzeit sehr schwachen Buchungseingang für die Wintersaison hin.

 

Zusammenfassend ist zu sagen, dass das Jahr mit einem Rückgang von circa zehn Prozent enden könnte. taa führt aufgrund der ihr zur Verfügung stehenden Daten ein gesamtes Forecast durch. Die Zahlen basieren auf etwa 2,5 Milliarden Euro Umsatz, der fast zehn Prozent der Branche entspricht. Neben Umsätzen und Erlösen werden auch die Kosten hochgerechnet, sodass es möglich ist, per Ende September eine relativ konkrete Aussage über die Erwartung zum Jahresende zu treffen.

 

 

Nach unserem Ermessen können die Unternehmen im Kostenbereich noch circa fünf Prozent im Vergleich zu 2008 einsparen, insbesondere durch Maßnahmen im Personalbereich. Dabei wurden erstmals auch in Touristikbetrieben im größeren Umfang Kurzarbeitsinstrumentarien eingesetzt.

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Grafik Vorausbuchung

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